KI für den lokalen öffentlichen Sektor

KI für Gemeinden in der Schweiz

Gemeinden und lokale Verwaltungen: Wir setzen KI ein, um die Bürgerinnen und Bürger besser zu bedienen und die Administration zu entlasten, mit dem Anspruch an Datensouveränität, den der öffentliche Dienst verlangt.

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Schweizer Gemeinden stehen vor einer schwierigen Gleichung: wachsender Verwaltungsaufwand, Mangel an qualifiziertem Personal und steigende Erwartungen der Bevölkerung bei knappen Budgets. Künstliche Intelligenz ist keine ferne Verheissung mehr, sondern ein operatives Werkzeug, das bereits Hunderte von europäischen Verwaltungen einsetzen, um Bearbeitungszeiten zu verkürzen, Mitarbeitende von Aufgaben mit geringem Mehrwert zu entlasten und einen rund um die Uhr zugänglichen Service zu bieten. Kleap begleitet Schweizer Gemeinden bei diesem Wandel mit einem schrittweisen, souveränen und auf den öffentlichen Dienst ausgerichteten Ansatz.

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KI im Dienst der Bürgerinnen und Bürger

Ein schnellerer öffentlicher Dienst, Daten unter Kontrolle.

Bürgerdienste

Information, Behördengänge, Antworten auf gängige Fragen: KI hilft Ihren Bürgerinnen und Bürgern, Ihre Mitarbeitenden behalten die Kontrolle.

Entlastete Administration

Bearbeitung von Anträgen, Schreiben, Dokumentenmanagement: Wir automatisieren die repetitiven Aufgaben.

Souveräne Daten

Open-Source-Modelle auf europäischer Infrastruktur: Die Daten der Bürgerinnen und Bürger gelangen nicht in die USA.

Transparenz

Nachvollziehbarkeit der automatisierten Verarbeitungen, für einen verantwortungsvollen öffentlichen Dienst.

Warum KI für Schweizer Gemeinden unverzichtbar wird

Der Druck auf Gemeindeverwaltungen nimmt zu: Rückstände bei der Bearbeitung von Anträgen, Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung, explodierende Dokumentenmengen und eine Bevölkerung, die sofortige digitale Dienste gewohnt ist. Der Schweizerische Gemeindeverband erkennt dies ausdrücklich an: KI wird in der Gemeindeverwaltung Einzug halten, und es ist besser, dies aktiv zu gestalten als es passiv hinzunehmen. Der Bundesrat hat eine nationale KI-Strategie für die Verwaltung verabschiedet und das Kompetenznetzwerk Künstliche Intelligenz (CNAI) gestärkt. Die Digitale Verwaltung Schweiz (DVS), gegründet 2022, koordiniert die Digitalisierung auf allen Ebenen: Bund, Kantone und Gemeinden. Pionier-Kantone wie Waadt und Genève haben praktische Leitfäden veröffentlicht. In Solothurn, Nidwalden und Obwalden verarbeiten Algorithmen bereits teilweise Steuererklärungen. Die Entwicklung ist in Gang.

  • Mangel an qualifiziertem Verwaltungspersonal: KI kompensiert, ohne zu ersetzen
  • Wachsendes Dokumentenvolumen: Formulare, Schreiben, Protokolle, Bescheinigungen
  • Höhere Erwartungen der Bevölkerung an Reaktionszeiten und Dienstverfügbarkeit
  • Nationale KI-Strategie Bund 2024-2027: Rahmen und Ressourcen für die Gemeinden
  • Kantonale Leitfäden verfügbar (Waadt, Genève): Die Einführung ist jetzt möglich und abgesichert

Konkrete Anwendungsfälle nach Fachbereich

KI in einer Gemeinde bedeutet nicht, alles auf einmal zu automatisieren. Die schnellsten Gewinne liegen in sich wiederholenden Aufgaben mit hohem Volumen. Hier sind die ausgereiftesten Anwendungen, geordnet nach Bereichen, die Kleap umsetzen oder begleiten kann.

  • Empfang und Bürgerdienst: KI-Assistent, der Fragen zu Vorschriften, Verfahren, Fristen und Formularen beantwortet, auch ausserhalb der Öffnungszeiten
  • Dokumentenverwaltung: automatisches Sortieren, Ablegen und Extrahieren von Daten aus digitalisierten Papierdokumenten oder eingehenden Schreiben
  • Schreiben und Korrespondenz: automatisiertes Verfassen von Standardbriefen (Antworten, Bescheinigungen, Einladungen, Erinnerungen) mit menschlicher Prüfung vor dem Versand
  • Protokolle: automatische Erstellung von Sitzungsprotokollen aus einer Audioaufnahme
  • Finanzen und Budget: automatische Analyse von HRM2-Finanzdaten, Warnungen bei Budgetabweichungen, Dashboards
  • Personal: Verfassen von Stellenbeschreibungen, Verwaltung von Arbeitszeugnissen, Recherche in Gesamtarbeitsverträgen
  • Übersetzung und Barrierefreiheit: Übersetzung offizieller Dokumente in mehrere Landessprachen, Vereinfachung der Verwaltungssprache
  • Raumplanung und Schalter: Vorprüfung von Dossiers, Vollständigkeitsprüfung von Baugesuchanträgen

Datensouveränität und LPD-Konformität: die nicht verhandelbaren Anforderungen des öffentlichen Dienstes

Der Schweizer öffentliche Dienst arbeitet unter strengen Konformitätsanforderungen. Das Datenschutzgesetz (nLPD), in Kraft seit dem 1. September 2023, stellt spezifische Anforderungen an die Verarbeitung personenbezogener Daten von Bürgerinnen und Bürgern. Eine in einer Gemeinde eingesetzte KI-Lösung muss vier grundlegende Kriterien erfüllen.

  • Europäisches Hosting: Infrastruktur auf Servern in der Europäischen Union oder in der Schweiz, ohne Übertragung in amerikanische Clouds (AWS, Azure, Google Cloud)
  • Open-Source-Modelle: Verwendung von KI-Modellen, deren Funktionsweise geprüft werden kann und die auf Ihrer Infrastruktur laufen, ohne Datensendung an Drittanbieter-APIs
  • Nachvollziehbarkeit und Audit: Jede KI-Aktion muss protokolliert, mit Zeitstempel versehen und der Person zugeordnet sein, die sie genehmigt hat
  • Menschliche Validierung: keine sensible Aktion (Versand offizieller Schreiben, Verwaltungsentscheidung) ohne Aufsicht durch eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter
  • Kleap verwendet eine bei Hetzner gehostete Infrastruktur (Falkenstein, Nürnberg, Helsinki, Europäische Union), Open-Source-Modelle, die lokal ausgeführt werden, und eine Architektur ohne Datenübertragung an Drittanbieter.

Die tatsächlichen Herausforderungen von KI im öffentlichen Sektor und wie man sie bewältigt

Gemeinden, die ihren KI-Einsatz erfolgreich gestalten, teilen einen gemeinsamen Ansatz: Sie identifizieren zunächst die tatsächlichen Probleme, bevor sie ein Tool auswählen. Hier sind die häufigsten Hindernisse und konkrete Antworten darauf.

  • Verlässlichkeit der Antworten: KI kann Fehler oder ungenaue Informationen produzieren. Lösung: systematische Überwachung durch Mitarbeitende, keine offizielle Antwort ohne menschliche Validierung
  • Widerstand gegen Veränderungen: Einige Mitarbeitende befürchten um ihren Arbeitsplatz. Lösung: Personal von Beginn an in die Diagnose einbeziehen und zeigen, dass KI mühsame Aufgaben übernimmt, nicht die Verantwortung
  • Digitale Kluft intern: unterschiedliche Kompetenzen zwischen Mitarbeitenden. Lösung: profilspezifische Schulungen, praktische Workshops an realen Gemeindeanwendungsfällen
  • Algorithmische Verzerrungen: Risiko einer ungleichen Behandlung von Bürgern. Lösung: regelmässige Tests der Modelle mit repräsentativen Datensätzen, menschliche Aufsicht bei sensiblen Entscheidungen
  • Kosten und Budget: Kleine Gemeinden befürchten eine unerschwingliche Lösung. Lösung: Start mit einem einzigen Anwendungsfall mit kalkulierbaren Kosten, schrittweise Erweiterung

Ethische Governance und Nutzungscharta: Grundlagen eines verantwortungsvollen Einsatzes

Vor der Aktivierung eines KI-Tools muss eine Gemeinde ihren Governance-Rahmen definieren. Das ist kein Hindernis, sondern eine Voraussetzung für dauerhaften Erfolg. Die wesentlichen Elemente einer KI-Charta für den öffentlichen Dienst umfassen: die Definition erlaubter und verbotener Nutzungen, die Regeln zur menschlichen Validierung je nach Art der Entscheidung, die Verfahren zur Meldung von Fehlern oder Verzerrungen, die vor dem Zugang zu den Tools mindestens erforderliche Schulung sowie die Modalitäten für jährliche Audits und Überprüfungen. Dieser Rahmen schützt sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Mitarbeitende und die Gemeinde im Falle von Kontrollen oder Streitigkeiten. Kleap kann die Erstellung dieser Charta im Rahmen der Einführungsphase begleiten.

  • Klar abgrenzen: welche Prozesse automatisierbar sind, welche zu 100% beim Menschen bleiben
  • Aufsichtsstufen nach Risiko definieren (gering, mittel, hoch)
  • Schulen und befähigen: Nur ausgebildete Mitarbeitende erhalten Zugang zu KI-Tools
  • Regelmässig prüfen: vierteljährliche Überprüfung der Protokolle und KI-unterstützten Entscheidungen
  • Bevölkerung informieren: Transparenz über den Einsatz von KI bei der Bearbeitung ihrer Anliegen

Unser Einführungsprozess in vier Phasen

Eine erfolgreiche KI-Einführung in einer Gemeinde folgt einem logischen Ablauf, von der Diagnose bis zum Regelbetrieb. Kleap gliedert seine Begleitung in vier Phasen.

  • Phase 1 - Problemdiagnose: Audit Ihrer bestehenden Prozesse, Identifizierung der 3 bis 5 zeitintensivsten und am besten automatisierbaren Aufgaben
  • Phase 2 - Gezieltes Pilotprojekt: Einsatz in einem einzigen Anwendungsfall, Messung der Ergebnisse über 4 bis 8 Wochen, Anpassung
  • Phase 3 - Schulung und Aneignung: praktische Workshops nach Mitarbeiterprofil, Erstellung der Nutzungscharta, Einrichtung der Validierungsverfahren
  • Phase 4 - Erweiterung und Governance: schrittweiser Einsatz in weiteren Anwendungsfällen, Einrichtung von Monitoring-Dashboards, vierteljährliche Überprüfung

Drei Wege, KI in Ihrer Gemeinde mit Kleap einzuführen

Kleap bietet drei Begleitungsformen an, die auf die Grösse und die Ressourcen Ihrer Verwaltung zugeschnitten sind.

  • Kleap baut für Sie: Unsere Partneragentur Lionscreative übernimmt Konzeption, Entwicklung und vollständige Einführung Ihrer massgeschneiderten KI-Lösung. Ideal für komplexe Projekte oder Gemeindeverbünde
  • Vermittlung an einen zertifizierten Anbieter: Wenn Ihre Gemeinde lieber mit einem lokalen Partner zusammenarbeitet, vermittelt Kleap qualifizierte Anbieter in der Romandie und in der Deutschschweiz
  • Kleap Enterprise Self-Service: Für IT-Verantwortliche und Gemeinden mit internen Ressourcen, Zugang zur Kleap-Plattform zum eigenständigen Aufbau und Einsatz Ihrer KI-Tools, mit Support

Besonderheiten des Schweizer Kontexts: Was eine helvetische Gemeinde auszeichnet

Schweizer Gemeinden arbeiten in einem besonderen rechtlichen, institutionellen und sprachlichen Rahmen, den jede KI-Lösung berücksichtigen muss.

  • Mehrsprachigkeit: Die Schweiz hat vier Landessprachen. Eine zweisprachige Gemeinde (Fribourg, Bern, Wallis) benötigt eine KI, die qualitätserhaltend in mehreren Sprachen arbeiten kann
  • Gemeindeautonomie: Jede Gemeinde definiert ihre eigenen Prozesse. Eine KI-Lösung muss flexibel genug sein, um sich an lokale Vorschriften anzupassen
  • HRM2-Norm: Die öffentliche Buchführung in der Schweiz folgt dem HRM2-Modell. KI-Finanzanalysetools müssen diesen Standard kennen
  • LPD (nLPD 2023): Das Bundesgesetz über den Datenschutz ist in bestimmten Punkten strenger als die europäische DSGVO. KI muss entsprechend konfiguriert werden
  • Direkte Demokratie: Protokolle von Gemeinderäten, Versammlungen und Abstimmungen unterliegen strengen formalen Anforderungen
  • Milizsystem: Viele lokale Gewählte üben ihr Mandat im Nebenamt aus. KI-Tools müssen ohne aufwendige technische Schulung zugänglich sein

Wie ein KI-Projekt mit Kleap in einer Gemeinde abläuft

01

Erstkontakt und Rahmenklärung (Woche 1)

Gespräch mit Ihrer Verwaltungsleitung oder IT-Verantwortlichen, um Ihre aktuellen Prozesse, Ihre Rahmenbedingungen (Budget, Zeitplan, LPD) zu verstehen und 3 bis 5 prioritäre Anwendungsfälle zu identifizieren. Kostenlos, unverbindlich.

02

Diagnose und Angebot (Wochen 2-3)

Schnelles Audit Ihrer bestehenden Prozesse. Detailliertes Angebot mit Umfang, Zeitrahmen, Schulungsmodalitäten und messbaren Erfolgskriterien.

03

Pilot für einen Anwendungsfall (Wochen 4-12)

Einsatz im am schnellsten zu validierenden Bereich (beispielsweise: FAQ-Assistent für die Bevölkerung oder Automatisierung von Standardschreiben). Messung der Ergebnisse, Anpassungen.

04

Mitarbeiterschulung und Charta (Wochen 10-12)

Praxisworkshops nach Profil. Gemeinsame Erstellung der KI-Nutzungscharta. Einrichtung der Validierungs- und Auditverfahren.

05

Erweiterung und Monitoring (ab Monat 4)

Einsatz in weiteren Anwendungsfällen basierend auf den Piloteresultaten. Monitoring-Dashboard. Vierteljährliche Überprüfung und Weiterentwicklung des Einsatzes.

Kleap vs. generische Lösungen: Was sich für eine Gemeinde verändert

Nicht alle KI-Lösungen sind gleichwertig, wenn es um Bürgerdaten und regulatorische Konformität geht. Hier sind die entscheidenden Kriterien.

KriteriumKleapAllgemeine Tools (ChatGPT, Copilot...)
DatenhostingEuropäische Union (Hetzner)USA (Microsoft, Google, OpenAI)
LPD/DSGVO-KonformitätFür den öffentlichen Dienst konzipierte ArchitekturAllgemeine Tools, die angepasst werden müssen
KI-ModelleOpen Source, prüfbar, lokal ausgeführtProprietäre Modelle, Black Box
Nachvollziehbarkeit und AuditVollständige Protokolle, Zeitstempel, menschliche ValidierungVariabel, oft eingeschränkt
Anpassung an lokale VorschriftenKonfiguriert auf Ihre offiziellen DokumenteGenerisch, ohne lokale Kenntnisse
BegleitungAgentur, Schulung, Charta, PilotKeine (Self-Service)
Schweizer MehrsprachigkeitsunterstützungFR, DE, IT, RM nativJe nach Tool variabel

Souveränität

Die Daten der Bürgerinnen und Bürger bleiben in Europa

Der öffentliche Sektor kann die Daten der Bürgerinnen und Bürger nicht jedem anvertrauen.

Europäisches Hosting

Infrastruktur in Europa (Hetzner), keine US-Cloud.

Open-Source-Modelle

Ausgeführt auf unserer Infrastruktur, nicht über eine Drittanbieter-API.

Überprüfbar

Jede Verarbeitung wird protokolliert und ist überprüfbar.

swissIa.iaCommunesSuisse.localContextTitle

Romandie: Waadt, Genève, Fribourg, Wallis, Neuenburg, Jura haben KI-Leitfäden für ihre Gemeinden veröffentlicht oder sind dabei, dies zu tun. Der Verband der Waadtländer Gemeinden (ACV) hat bereits 2024 einen KI-Leitfaden herausgegeben.
Digitale Verwaltung Schweiz (DVS): Die Koordinationsstelle Bund-Kantone-Gemeinden steuert die digitale Strategie 2024-2027, zu der KI integraler Bestandteil gehört.
Kompetenznetzwerk KI (CNAI): Seit 2026 der Bundeskanzlei angegliedert, bietet es Ressourcen und Empfehlungen für Verwaltungen aller Ebenen.
Swiss AI Center (HES-SO): Ende 2023 gegründet, begleitet es gezielt Schweizer KMU und Verwaltungen bei der KI-Einführung.
Konkrete Beispiele: Gemeinden in Solothurn, Nidwalden und Obwalden verwenden bereits Algorithmen für die teilweise Bearbeitung von Steuererklärungen.
Typisches Beispiel: Eine Gemeinde, die ein KI-Dokumentenverwaltungssystem einführt, kann ihre Korrespondenzbearbeitungszeit erheblich reduzieren, mit vollständig nachvollziehbaren Prozessen.

Häufige Fragen

Ist KI in einer Gemeinde mit der Schweizer LPD kompatibel?

Ja, sofern eine geeignete Architektur gewählt wird. Die nLPD (in Kraft seit September 2023) verlangt insbesondere Datensparsamkeit, Nachvollziehbarkeit der Verarbeitungen und keinen Transfer in Länder ohne angemessenen Schutz. Kleap verwendet Open-Source-Modelle, die in Europa (Hetzner, EU) gehostet werden, ohne Datensendung an amerikanische APIs, mit vollständigen Auditprotokollen. Diese Architektur wurde so konzipiert, dass sie diese Anforderungen erfüllt.

Wo fängt man an, wenn man eine kleine Gemeinde mit wenig IT-Ressourcen ist?

Der beste Ausgangspunkt ist ein einziger Anwendungsfall mit hohem Volumen und geringem Risiko, zum Beispiel der FAQ-Assistent für Bürgerinnen und Bürger, der Fragen zu Öffnungszeiten, Formularen und gängigen Verfahren beantwortet. Die Einführung erfordert keine internen IT-Kenntnisse: Kleap oder seine Partner übernehmen die Konfiguration. Die Kosten sind kalkulierbar, und der Pilot wird in 6 bis 8 Wochen validiert.

Wird KI die Gemeindemitarbeitenden ersetzen?

Nein. KI übernimmt sich wiederholende Aufgaben mit geringem Mehrwert: Briefsortierung, Verfassen von Standardschreiben, Beantwortung häufiger Fragen. Die Mitarbeitenden gewinnen Zeit für komplexe Situationen, die Beratung der Bürgerinnen und Bürger sowie für Entscheidungen, die menschliches Urteilsvermögen erfordern. In Pilotgemeinden beschreiben Mitarbeitende KI als ein Tool, das «die Bürokratie erledigt», damit sie ihre eigentliche Arbeit tun können.

Verlassen die Daten der Bevölkerung die Schweiz oder die EU?

Nein. Die Kleap-Infrastruktur wird bei Hetzner gehostet, dessen Rechenzentren in Deutschland und Finnland (Europäische Union) liegen. Die verwendeten KI-Modelle sind Open Source und werden auf dieser Infrastruktur ausgeführt, ohne Datensendung an Drittanbieter (OpenAI, Google, Microsoft). Keine Bürgerdaten passieren amerikanische Server.

Was ist der Unterschied zwischen Kleap und einem Tool wie Microsoft Copilot?

Microsoft Copilot ist ein Allzweck-Tool für private Unternehmen. Es verarbeitet Daten auf Microsoft-Servern (vorrangig USA), mit Konformitätsgarantien, die aufwendige zusätzliche Konfigurationen und spezifische Lizenzen erfordern. Kleap ist von Anfang an für den öffentlichen Dienst konzipiert: EU-Hosting, prüfbare Modelle, obligatorische menschliche Validierung, Konfiguration auf Ihre lokalen Vorschriften und Verfahren.

Wie geht man mit dem Widerstand der Mitarbeitenden gegen Veränderungen um?

Die Erfahrung erfolgreicher Einführungen zeigt, dass die Akzeptanz der Mitarbeitenden drei Bedingungen voraussetzt: in die Auswahl der Anwendungsfälle einbezogen zu werden (sie wissen am besten, welche Aufgaben mühsam sind), eine praxisbezogene Schulung an Beispielen aus ihrer eigenen Gemeinde zu erhalten (keine allgemeine Demo) und schnell zu erleben, dass KI ihre Stelle nicht bedroht, sondern den Druck reduziert. Kleap integriert systematisch Aneignungsworkshops in seine Begleitung.

Kann eine zweisprachige Gemeinde Kleap nutzen?

Ja. Kleap unterstützt Französisch, Deutsch, Italienisch und Rätoromanisch. Die Bürgerassistenten können so konfiguriert werden, dass sie in der vom Gesprächspartner gewählten Sprache antworten. Gemeinden in zweisprachigen Kantonen (Fribourg, Bern, Wallis) und dreisprachigen Kantonen (Graubünden) sind natürliche Anwendungsfälle für diese Funktionen.

Ist für den Start ein grösses IT-Budget erforderlich?

Nein. Kleap bietet einen schrittweisen Einstieg in einem begrenzten Umfang mit von Beginn an kalkulierbaren Kosten. Der erste Pilot (ein Anwendungsfall, 6 bis 8 Wochen) ist auf standardmässige Gemeindebudgets ausgelegt. Die Erweiterung erfolgt im Rhythmus der Ergebnisse und der verfügbaren Ressourcen.

Wie garantiert Kleap die Zuverlässigkeit der KI-Antworten?

Kleap wendet zwei Grundsätze an: Erstens wird die KI auf Ihren eigenen offiziellen Dokumenten (Reglemente, Richtlinien, interne FAQs) trainiert, nicht auf generischen Daten, die falsch oder veraltet sein könnten. Zweitens wird jede sensible Antwort oder Aktion vor der Übermittlung an die Bevölkerung oder der Ausführung menschlich validiert. KI-Fehler werden systematisch protokolliert, um eine kontinuierliche Verbesserung zu ermöglichen.

Kann Kleap mit unserer bestehenden Gemeindeverwaltungssoftware integriert werden?

In den meisten Fällen ja. Kleap verfügt über Konnektoren zu den wichtigsten in der Schweiz eingesetzten Lösungen (DMS-Systeme, kommunale ERP, E-Mail). Spezifische Integrationen werden in der Diagnosephase evaluiert. Wenn Ihre Software eine API oder Standardexporte bereitstellt, ist die Integration in der Regel umsetzbar.

Ein durch KI erweiterter öffentlicher Dienst

Sprechen wir über die Bedürfnisse Ihrer Gemeinde. Wir schlagen einen konkreten und souveränen Ansatz vor.

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